Survival-Training: Könnte unsere Generation noch in der Wildnis überleben? Philipp hat den Survival-Test gemacht: Drei Tage im Wald in der Eifel. Der Versuch: ein ganz kurzes Survival-Training mit einem Survival-Coach, dann komplett alleine für einen Tag und eine Nacht nur mit wenigen Gadgets.

Philipp ist auf dem Land aufgewachsen. Inzwischen ist er aber ein, wie er selber von sich sagt, absolut verweichlichter Stadtmensch. Seine Lebensmittel besorgt er sich, wann immer er Bock hat, im Supermarkt. Wenn ihm langweilig ist, schaut er Serien oder scrollt durch seinen Social Media Feed auf seinem Handy. Also so wie alle, oder?! Aber wie wäre das eigentlich, wenn er das alles nicht mehr hat? Wenn er von heute auf morgen auf sich alleine gestellt ist? Was wäre, wenn es eine Notsituation gäbe? Würde Philipp als moderner Stadtmensch dann überhaupt noch überleben? Nahrung und Wasser finden? Ohne Smartphone von A nach B finden? Und wie fühlt es sich an, in der Wildnis wirklich mit sich alleine zu sein?

Um das herauszufinden, fährt Philipp mit Kameramann Maik in die Eifel. Hier trifft er sich mit dem Survival-Coach Tony, der ihn auf das Experiment vorbereiten soll. In einem halbtägigen Crashkurs lernt Philipp die Basics, die zum Überleben in der Wildnis unverzichtbar sind: Nahrung finden, Wasser suchen, Feuer machen und eine Unterkunft bauen. Dabei zeigt sich aber schnell, dass Philipp teilweise notwendige Skills fehlen. Trotzdem schafft er es, sich eine Unterkunft für die Nacht zu bauen und ein Feuer zu machen.

In der ersten Nacht im Wald hat Philipp Tony an seiner Seite. Ab dem nächsten Morgen ist er aber auf sich allein gestellt und der eigentliche Teil des Experiments beginnt: nur mit einem Kompass und einer groben Beschreibung des Ziels bricht Philipp zu einer Wanderung auf. In seinem Rucksack hat er nur das Nötigste. Mehrere Kilometer schlägt sich Philipp durch den Wald, kommt an einen Bach mit Trinkwasser und findet schließlich einen Punkt, an dem er schlafen kann.

Weil der Wald, laut Aussage des Survival-Trainers, im Frühsommer wenig Nahrhaftes bietet, macht sich bei Philipp schnell der Hunger bemerkbar. Ein Tier zu töten kommt für ihn nicht in Frage. Nachdem Philipp sein Nachtlager aufgeschlagen hat, kommt zum Hunger auch noch die Langeweile hinzu. Wie wird Philipps erste Nacht alleine im Wald? Hat er Angst? Könnte er alleine in der Wildnis überleben? Am nächsten Morgen zieht Philipp ein eindeutiges Fazit.

Wichtiger Hinweis: Feuer machen im Wald ist strengstens verboten! Wir hatten dafür eine Genehmigung.

Team: Philipp Kappius, Maik Arnold, Philip Wortmann, Tobias Reckmann, Julia von Cube, Delia Emke

Musik:
Justin Nozuka – No Place In Mind
Oscar and the Wolf – Breathing
Oceanvs Orientalis – Tarlabasi (Be Svendsen Remix)
Fink – Looking Too Closely
Steffi – Sadness (Vinyl Version)

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